Krankheitsgebiete
Brustentzündungen

Die Brustentzündung, auch Mastitis genannt, tritt in zwei Formen auf. Während der Stillzeit tritt die Mastitits puerperalis auf. Eine Entzündung außerhalb der Stillzeit nennt man Mastitis non-puerperalis.

Die Symptome sind Fieber, Rötungen und Spannungsschmerzen in der Brust. Während der Stillzeit lösen meist Bakterien die Brustentzündung aus. Außerhalb der Stillzeit, aber auch in der Stillzeit, können Brustentzündungen durch eine Milchstauung ausgelöst werden.


Hierbei fließt die Milch nicht ab. Es kommt zu Weitungen und Einrissen im Brustgewebe. Das Sekret fließt in das Gewebe und löst die Entzündung aus. Solche Brustentzündungen können in einen chronischen Zustand übertreten.


Eine Diagnose der Erkrankung wird durch Ultraschall und Abstriche gemacht.


Die Ursachen der Brustentzündung sind vielfältig, sie kann während der Stillzeit oder zu einem anderen Zeitpunkt auftreten. Tritt die Entzündung bei einem Neugeborenen auf, bezeichnet man sie als Mastitis neonatorum.


Eine akute Brustentzündung kann sich mit hohem Fieber, ausgedehntem Schmerz- und Spannungsgefühl sowie Rötung und Überwärmung der Brust äußern.
Eine Brustentzündung außerhalb der Stillzeit ist selten. Sie tritt in zwei Altersgruppen gehäuft auf. Häufig kommt sie bei Frauen vor, die jünger als 30 Jahre sind sowie bei Frauen zwischen 50 und 60 Jahren. Über die Hälfte der Entzündungen entsteht durch Bakterien.


Es gibt für eine Brustentzündung mehrere Ursachen. Fachleute unterscheiden zwischen bakteriellen, also durch Keime hervorgerufenen und nicht-bakteriellen Formen der Brustdrüsenentzündung. Auf dem Boden einer zuerst nicht-bakteriellen Mastitis kann sich allerdings eine bakterielle ausbilden, wenn Keime das entzündete Gewebe befallen und sich vermehren.

 

Bakterielle Brustentzündung

Hauptverursacher der bakteriellen Brustentzündung ist Staphylococcus aureus (eine bestimmte Bakterien-Gattung), jedoch sind Mischinfektionen mit anderen Keimen ebenfalls von Bedeutung. Die Eintrittspforten sind Risse in der Haut der Brustwarze.


Nicht-bakterielle Brustentzündung


Bei einer nicht-bakteriellen Brustentzündung liegt die Ursache häufig in einer zunehmenden Sekretbildung in der Brust. Wenn das gebildete Sekret nicht normal abfließen kann, staut es sich an. Dadurch weitet sich das Milchgangsystem aus und Flüssigkeit tritt in das umliegende Bindegewebe aus. Da das Sekret im Bindegewebe ein Fremdkörper ist, lockt es dort eine Entzündungsreaktion hervor.

Brusterkrankungen
Brustentzündung