Antibiotika sind natürlich gebildete, niedermolekulare Stoffwechselprodukte von Pilzen oder Bakterien, die schon in geringer Konzentration das Wachstum von anderen Mikroorganismen hemmen oder diese abtöten.
Antibiotika werden vielfach als Arzneistoffe in der Behandlung von Infektionskrankheiten verwendet.
Man unterscheidet folgende Wirkmechanismen:
bakteriostatisch (Bakterien werden an der Vermehrung gehindert, aber nicht abgetötet)
bakterizid (Bakterien werden abgetötet)
bakteriolytisch (Bakterien werden unter Auflösung ihrer Zellwand abgetötet)
Man unterscheidet verschiedene Antibiotikagruppen, welche unterschiedliche Angriffsorte und Wirkungsweisen aufweisen.
In der Regel sind Antibiotika gut verträglich und haben eine große therapeutische Breite. Hauptnebenwirkungen sind Allergien, die Störung der Darmflora und das Auftreten von Pilzinfektionen.