Krankheitsgebiete

Als Krebs bezeichnet man in der Medizin einen bösartigen Tumor.
Gutartige Tumore wie Muttermale und Fettgeschwülste werden nicht als Krebs bezeichnet, aber sie können trotzdem gefährlich werden, da sie entarten können oder lebenswichtige Organe in deren Funktion beeinträchtigen. Krebs ist im allgemeinen Sprachgebrauch ein Sammelbegriff für eine Vielzahl verwandter Krankheiten, bei denen Körperzellen unkontrolliert wachsen, sich teilen und gesundes Gewebe verdrängen und zerstören können.
Die sich dem Krebs widmende medizinische Fachdisziplin ist die Onkologie.

Prinzipiell kann jedes Organ des menschlichen Körpers von Krebs befallen werden. Es gibt jedoch erhebliche Häufigkeitsunterschiede nach Alter, Geschlecht, kollektiver Zugehörigkeit, geographischer Region, Ernährungsgewohnheiten und ähnlicher Faktoren.
Krebs ist nach den Herz-Kreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache. Dennoch ist nicht jeder Krebsverlauf tödlich, falls rechtzeitig eine Therapie begonnen wird oder der Krebs erst in hohem Lebensalter auftritt und dann langsam wächst.
Als geheilt wird ein Patient bezeichnet, der mindestens fünf Jahre lang ohne Rückfall überlebt. Diese Definition von geheilt ist problematisch, weil viele der Rückfälle erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.
Die Krebserkrankung äußert sich in verschiedenen Ausprägungen und Krankheitsbildern.
Die Häufigkeit der meisten Krebserkrankungen nimmt mit dem Alter deutlich zu, so dass man Krebs auch als eine Alterserkrankung des Zellwachstums ansehen kann. Daneben sind das Rauchen, familiäre Veranlagung und Virusinfektionen die Hauptursachen für Krebserkrankungen.

Krebs