Krankheitsgebiete
Hautkrankheiten

Eine Hautkrankheit (Dermatose) ist eine Erkrankung der Haut. Hautkrankheiten werden von einem Dermatologen behandelt.

Auch Erkrankungen der Hautanhangsgebilde, wie Haare, Nägel, Talg- und Schweißdrüsen werden zu den Hautkrankheiten gezählt.

Kein anderes Organ des menschlichen Körpers zeichnet eine so hohe Zahl an krankhaften Veränderungen auf wie die Haut, da diese u. a. als Grenzorgan des menschlichen Körpers vielfältigsten Einflüssen von innen und von außen ausgesetzt ist.
Die meisten Hautkrankheiten machen auf sich aufmerksam, weil die Haut an der Stelle anders aussieht als gesunde Haut.
 
Es gibt viele unterschiedliche Ursachen für Hautkrankheiten, die zudem auch noch zusammenwirken können, um eine Hautkrankheit auszulösen. So haben viele eine erbliche Veranlagung für die Entstehung von Schuppenflechte oder Neurodermitis, verstärkt werden kann dies aber z. B. durch Stress oder eine andere Infektion, zudem kann sich der Verlauf der Krankheit wiederum durch eine bakterielle oder virale Infektion verschlimmern.

Es gibt viele Hautkrankheiten, die z. B. nur kosmetisch störend, sonst aber völlig harmlos sind. Dies können Warzen sein, oder ein Mal, welches schon seit Geburt besteht, aber der Betroffene darunter leidet, weil er es nicht „schön“ findet.

Entzündliche Hautkrankheiten stören oft durch Juckreiz oder Schmerzen. Zudem steigt bei vielen Patienten die psychische Belastung, weil sie durch die Hautkrankheit sehr stigmatisiert werden.

Einige Hautkrankheiten, wie der Hautkrebs, können unbehandelt zum Tode führen, der schwarze Hautkrebs  ist in einigen Fällen auch trotz entsprechender Behandlung nicht heilbar. Auch können viele Hautkrankheiten sehr schwerwiegende Therapien nach sich ziehen, die dann wiederum durch ihre Nebenwirkungen schwierig werden.

Leichtere Hautkrankheiten wie allergischer Ausschlag können mit entzündungshemmenden Salben oder Cremes behandelt werden. Manche dieser Salben enthalten desinfizierende Bestandteile oder Kortison und sollten wegen ihrer Nebenwirkungen nur kurzfristig angewandt werden. Der Vorteil ist, dass der Wirkstoff nur dort wirkt, wo er benötigt wird.
Schwerwiegendere Hautkrankheiten sprechen oft auf eine alleinige Lokaltherapie mit Salben oder Cremes nicht an. Hier werden auch systemische Medikamente, z. B. in Tablettenform, verwendet, die Nebenwirkungen haben können. Auch Infektionskrankheiten der Haut durch Bakterien oder Viren erfordern die Gabe von Antibiotika oder ähnlichen Mitteln.

Hautkrebs wird oft operiert, in fortgeschrittenen Fällen mit Bestrahlung oder mit Chemotherapie behandelt.

Hautkrankheiten