COPD (Chronisch obstruktive (obstruktiv besagt, dass die Bronchien dauerhaft verengt sind) Lungenerkrankung) ist eine chronische Erkrankung der Lunge, welche durch entzündete und dauerhaft verengte Atemwege entsteht. Eine COPD entwickelt sich aus einer chronischen Bronchitis und einem Lungenemphysem (krankhafte Überblähung der Lungen). Die Hauptsymptome sind Auswurf, chronischer Husten und Atemnot.
Momentan ist COPD weltweit die vierthäufigste Todesursache.
COPD entsteht als Folge einer chronischen Bronchitis. Die Flimmerhärchen der Atemwege werden handlungsunfähig und die Lunge produziert extrem viel Schleim. Die Folgen sind häufiger Husten und Auswurf. In dieser Periode können sich diese Veränderungen noch zurückbilden, wenn die Ursache der chronischen Bronchitis, wie das Rauchen, beseitigt wird.
Tut man dies nicht, kann sich aus der chronischen Bronchitis im Lauf der Zeit eine COPD entwickeln. Die Flimmerhärchen werden zerstört, die entzündete Bronchialschleimhaut verdickt sich und verengt die Luftwege. Danach bildet sich die Bronchialschleimhaut zurück wodurch die Wand der Lungenbläschen dünn und beim Ausatmen instabil wird, die Lungenbläschen fallen in sich zusammen. Diese Veränderungen sind nicht mehr rückgängig zu machen. Die Folgen sind Atemnot und Leistungsschwäche.
Im weiteren Verlauf der COPD kann die Wandstruktur der Lungenbläschen zerstört werden. Die Lunge sieht dann nicht mehr aus wie eine Rebe mit Trauben, sondern wie ein großer Ballon. Mediziner sprechen vom Lungenemphysem (Überblähung der Lunge).
Der größte Risikofaktor für die Entstehung einer COPD ist Zigarettenrauch. Die meisten Cord-Patienten sind Raucher. Das Vorankommen der Krankheit hängt vor allem davon ab, wie viel und wie lange der Betroffene raucht.
Symptome einer COPD sind Atemnot, zu Anfang nur bei Belastung, im späteren Verlauf auch bei Ruhe. Husten, welcher immer stärker und hartnäckiger wird, hauptsächlich morgens. Auswurf, der zäh und schwierig abzuhusten wird und oftmals Gewichtsverlust.