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Knochenbrüche

Knochenbrüche
Erkennen von Knochenbrüchen

•Meist entstehen an den Brüchen Schwellungen.
•Eingeschränkte oder anormale Beweglichkeit.
•Unter Umständen sehr große Schmerzen.
•abnorme Lage der Gliedmaße.
Maßnahmen bei Knochenbrüchen
•Notruf wählen.
•die Betroffene Person beruhigen und trösten
•möglichst wenig bewegen.
•Offene Brüche sofort mit keimfreien Wundauflagen oder Verbandstuch bedecken.
•Bruchbereich mit geeignetem Polstermaterial (z.B. Decken, Tasche) ruhigstellen.
•Verletzten zudecken.
•Ausgerenkte Gelenke nicht wieder einrenken!
•Verletztes Gelenk ruhigstellen und nicht mehr belasten.
•Schwellung mit kalten Umschlägen kühlen.
•bei Bewusstlosigkeit in stabile Seitenlage bringen

Schlaganfall

Schlaganfall
Bei einem Schlaganfall sind die Blutversorgung und die Sauerstoffversorgung zu einem Teil des Gehirns unterbrochen. Daher kommt es zu entsprechenden Funktionsausfällen.

Erkennen eines Schlaganfalls
•Plötzlich einsetzende Lähmungen an Armen und Beinen
•Gesichtslähmung mit herabhängendem Mundwinkel und einseitig geschlossenem Augenlid.
•Sprachstörungen und Schluckbeschwerden 
•Bewusstlosigkeit sowie Atem- und Kreislaufstörungen.
Maßnahmen bei einem Schlaganfall
•Notruf wählen.
•Überprüfen der Lebensfunktionen.
•Falls die betroffene Person bei Bewusstsein ist, bequem und mit erhöhtem Oberkörper lagern.
•Die gelähmten Körperteile umpolstern.
•Bei Bewusstlosigkeit und vorhandener Atmung in stabile Seitenlage bringen auf die gelähmte Seite
•Bei Herz-Kreislauf-Stillstand sofort mit Herz-Lungen-Wiederbelebung beginnen.

Schock

Schock
Erkennen eines Schocks
•Unruhe, Angst, Nervosität
•blasse Hautfarbe
•kalte, oft schweißnasse Haut
•Frieren, Zittern
•im späteren Verlauf Ruhe, Teilnahmslosigkeit, ggf. Bewusstlosigkeit
Maßnahmen bei einem Schock
•Notruf wählen.
•Ermutigen, trösten und betreuen.
•Die betroffene Person hinlegen und warm zudecken, für Ruhe sorgen
•Beine hoch lagern. Aus erhöhten Beinen fließt Blut zum Gehirn und zu den Organen.
•Bei Bewusstlosigkeit und vorhandener Atmung in die stabile Seitenlage bringen.
•Bei Herz-Kreislauf-Stillstand mit Herz-Lungen-Wiederbelebung beginnen.

 

Herzdruckmassage und Atemspende

Wie macht man eine Herzdruckmassage
Neben dem Betroffenen in Höhe des Brustkorbs knien.
Den Ballen einer Hand auf das untere Drittel des Brustbeins platzieren.
Den Ballen der anderen Hand auf die erste Hand aufsetzen.
Die Arme des Helfers sind gestreckt und der Brustkorb wird senkrecht von oben durch Gewichtsverlagerung des eigenen Oberkörpers 30 x ca. 4-5 cm tief eingedrückt.
Druck- und Entlastungsdauer sollten gleich sein.
Beatmung und Herzdruckmassage erfolgen dann im steten Wechsel: 30 x Drücken, 2 x Beatmen.
Wiederbelebung mit Atemspende
Atemwege freimachen durch Neigen des Kopfes nach hinten bei gleichzeitigem Anheben des Kinns.
Mit Daumen und Zeigefinger der an der Stirn liegenden Hand den weichen Teil
der Nase verschließen
Mund des Betroffenen bei weiterhin angehobenem Kinn öffnen.
Normal einatmen und Lippen dicht um den Mund des Betroffenen legen.
Luft über einen Zeitraum von einer Sekunde gleichmäßig in den Mund des Betroffenen blasen, so dass sich der Brustkorb sichtbar hebt.
Kopflage des Betroffenen beibehalten, eigenen Kopf zur Seite drehen, erneut einatmen und darauf achten, ob sich der Brustkorb des Betroffenen
wieder senkt.
Betroffenen ein zweites Mal beatmen.
Setzt die Atmung wieder ein, in die stabile Seitenlage bringen.
Setzt die Atmung nicht ein, Druckmassage und Atemspende bis zum Eintreffen des Arztes weiter durchführen.

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