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Krankheitsgebiete
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In den vergangenen Jahren wurden fast jährlich rund 35 Millionen Packungen Schlaf- und Beruhigungsmittel verkauft. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Benzodiazepine und pflanzliche Extrakte. Der Übergang von Hypnotika zur Therapie von Schlafstörungen zu den Sedativa, welche vorwiegend zur Beruhigung eingesetzt werden, ist fließend.
Eine Behandlung mit medikamentösen Schlafmitteln erfolgt, wenn der Patient über längere Zeit Schlafprobleme hat. Hierbei ist die Beaufsichtigung durch einen Arzt dringend notwendig, da sonst leicht ein Missbrauch entstehen kann. Weitere Schlafmittel sind Antidepressiva oder Analgetika (Schmerzmittel), die als Nebenwirkung schlaf fördernd wirken. Über einen längeren Zeitraum eingenommene Schlafmittel führen oftmals zur Abhängigkeit oder werden bewusst als Droge eingesetzt. Ein krimineller Missbrauch von Schlafmitteln sind die sog. K.-o.-Tropfen. In seltenen Fällen können Schlafmittel auch Nebenwirkungen wie Halluzinationen, Gedächtnisverlust und Schlafwandel-ähnlichem Verhalten führen. |
Medikamente
Medikamentenarten
Schlaf- und Beruhigungsmittel
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