Krankheitsgebiete
Allergien

Allergien breiten sich so rasant aus, dass spätestens in 20 Jahren jeder daran leiden wird. Millionen Menschen leiden bereits an allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen, Bindehautentzündung, oder Asthma. Unter einer Allergie erfasst die Medizin eine übersteigerte Reaktion des Immunsystems auf körperfremde Stoffe, welche gewöhnlich aus Eiweißverbindungen bestehen. Die Definition "Allergie" stammt aus dem Griechischen (allo = fremd und ergon =  Tätigkeit) und kann als Reaktion auf Fremdes übersetzt werden.

So unterschiedlich die Bestandteile sind, auf welche man allergisch reagieren kann, so vielseitig sind auch die Krankheitszeichen, die auftreten können. Sie reichen von allergischem Schnupfen, juckenden und brennenden Augen, allergischem Asthma über Hautreaktionen bis hin zu Magen-Darm-Beschwerden. Je nach Art tritt die Reaktion unmittelbar, nach einigen Minuten oder Stunden oder manchmal auch erst nach Tagen auf.


Um herauszufinden, auf was man allergisch ist, kommen bestimmte Testverfahren zum Einsatz. Die Heilung einer Allergie beginnt normalerweise damit, dass das Zusammentreffen zum auslösenden Allergen möglichst vermieden werden sollte. Wenn dies nicht möglich ist, stehen Medikamente gegen Allergien zur Verfügung. Eine spezielle Form der Therapie ist die Hyposensibilisierung, bei welcher der Körper lernt, langsam immer höhere Dosen eines Allergens zu erlauben.

Einteilung der Allergien:

  • Nahrungsmittelallergie und Nahrungsmittelunverträglichkeit: durch Verzehr: z. B. von Nüssen, Zitrusfrüchten, Tomaten oder Erdbeeren
  • Inhalationsallergie: durch Einatmen: z. B. von Pollen, Hausstaub, oder Milbenkot
  • Kontaktallergie: durch Hautkontakt z. B. mit Nickel, Chrom oder Desinfektionsmitteln
  • Arzneimittelallergie: durch Anwendung von Penicillin, Aspirin
  • Insektengiftallergie: durch Stiche von Bienen, Wespen oder Hornissen

 

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